Inbetriebnahme der Synology Diskstation

erste Schritte zur Einrichtung der Diskstation

Vorarbeiten

Um die Einrichtung Ihrer neuen Synology Diskstation abzuschließen, benötigen Sie unbedingt einen Router oder Server der über das DHCP-Protokoll verfügt. Dies ist in den meisten Fällen schon gegeben, sofern Sie einen Internet-Router einsetzen.

Bevor Sie sich an die Netzwerkeinrichtung Ihrer DISKSTATION machen, steht erst einmal der Einbau der Festplatten an, da diese i.d.R. gesondert geliefert werden, bzw. zusätzlich bestellt werden müssen. Der Einbau der 2, 4 oder 5 Festplatten ist vom Modell abhängig. Bei den 2 Bay Systemen müssen diese meist mit Schrauben im Inneren der Diskstation befestigt werden. Bei den +Modellen befinden Sie die Festplatten-Einschübe (Tray) direkt vorn und können meist ohne Werkzeug eingesetzt werden. Dazu werde die Trays heraus gezogen, die Festplatten im Tray befestigt und anschießend wieder eingeschoben.

Die erste Inbetriebnahme der Diskstation

Nachdem Sie die Diskstation am Netzwerk angeschlossen haben, benötigen Sie die IP-Adresse die Sie meist über den Router herausfinden können, um die eigentliche Einrichtung einzuleiten.

Sofern Sie keinen Zugriff auf den Router haben, oder die zugewiesene IP-Adresse nicht ermitteln können, können Sie auch den Synology Assistenten verwenden, den Sie hier von der Synology Webseite herunterladen können. Nachdem Sie den Synology-Assistent gestartet haben und Ihre Netzwerkfestplatte eingeschaltet ist, können Sie mit der rechten Maustaste eine Verbindung zur Konfigurations-Webseite aufbauen.

Synology einrichtungsassistent

Damit starten Sie die Installation des Betriebssystems auf der Diskstation und werden im Anschluss gleich die Festplatten aktivieren und formatieren, damit diese Ihre Daten aufnehmen und für weitere Software Pakete bereit gestellt werden.

Die Installation des DSM

Im nächsten Schritt wird das aktuelle DSM-Paket aus dem Internet heruntergeladen und auf die NAS-Festplatte installiert. Das DSM (Disk Station Management) ist die Basis und muß grundsätzlich als erstes installiert werden, bevor andere Software-Pakete installiert werden können.

Die Installation des aktuellen DSM wird über den Assistenten abgewickelt und führt auf die Einstellung zur „Aktualisierung und Wartung“, die Sie hier festlegen können. Um zukünftigen Sicherheitsproblemen aus dem Weg zu gehen, sollten Sie den DSM veranlassen, dass er regelmäßig nach neuen DSM-Updates sucht und diese Installiert.

Über den Quickconnect-Dienst legen Sie fest ob und unter welchem Namen Ihre Synology NAS aus dem Internet zu erreichen ist, ohne sich groß Gedanken über Firewall und Portweiterlleitungen machen zu müssen. Diesen Schritt können Sie aber auch später jederzeit nachholen, wenn das Betriebssystem komplett installiert ist.

Das erste Volume anlegen

Nach erfolgter Installation des DSM, steht die Auswahl des Festplattensystem an. Hier sind der Raid Typ 1 oder das neue Synology System SHR zu bevorzugen. SHR (Synology Hybrid System) und Raid 1 bieten ein gewissen Schutz an Ausfallsicherheit, da die Daten nonstop auf beide (oder mehrere) Festplatten gespiegelt werden.

Im Falle eines Ausfalls einer Festplatte, kann diese ersetzt werden während die Benutzer weiterhin auf die NAS zugreifen. Ein Raid oder SHR besteht aus mindestens 2 Festplatten und reduziert die Gesamtkapazität um die Hälfte. Bei 2 Festplatten a 2 Terabyte stehen also nur 2 und nicht 4 TB Speicherplatz zur Verfügung.

 

Anleitungen

  • Inbetriebnahme
  • Erste Schritte
  • Paket-Installation
  • Sicherheitsrichtlinien
  • Geschützter Zugriff
  • Zugriff aus dem Web
  • Anbindung iPad/iPhone
  • private Cloud einrichten
  • Teamkalender für Mac OS

Zugriff auf die NAS

Damit die Benutzer im Netzwerk einen Zugriff auf den Speicherplatz in der NAS erhalten können, ist nun die Erstellung eines „Freigegebenen Ordner“ notwendig. Diese Aufgabe kann über die Systemsteuerung erledigt werden, wo auch die Berechtigungen für die Freigabe definiert werden.

Synology NAS

Benutzer hinzufügen

Um den Zugriff auf einzelne Speicher /Ordner zu managen und einzurichten ist in der Systemsteuerung des DSM, die Verwaltung von Gruppen und das Anlegen von weiteren Benutzern erforderlich.

Nachdem weitere Benutzer angelegt wurden, können Sie diesen die Zugriffsrechte auf Ordner, Volumens und Applikationen gewähren,  Möchten Sie z.B. das alle Benutzer der DSM Zugriff auf den Ordner Audio erhalten, aber nur einige ausgewählte Benutzer auf den Rechnungs-Ordner zugreifen können, dann müssen im Vorfeld erst die entsprechenden Benutzer oder auch Benutzergruppen angelegt werden.

Dienste anpassen

Sollte die Diskstation zukünftig auch aus dem Internet erreichbar sein, oder diverse Apps auf Tabletts und Smartphones verwendet werden, so sind in der Steuerzentrale „Systemsteuerung“ noch weitere Anpassung zu Diensten wie SMB, FTP, reSynch oder TimeMachine zu erledigen.

Unnötige Dienste und Ports können über die Firewall auf der Synology deaktiviert werden um das Sicherheitsrisiko zu minimieren. Ebenfalls können hier auch die Netzwerkeinstellungen angepasst und optimiert werden.

Im Zweifel sollte an dieser Stelle ein Fachmann hinzugezogen werden, der die Sicherheitsrisiken kennt und sich mit der Sicherheitskonfiguration der Synology-NAS auskennt. Die Gefahren eines Hackerangriffes und die damit verbundene Gefahr alle Daten auf dem Netzwerkspeicher zu verieren sollte nicht unterschätzt werden.