Die eigene „private Cloud“

Cloud-Systeme sind heute in aller Munde, jeder spricht von „in der Cloud“, allen Voran Microsoft mit OneDrive und die T-Com mit der Telekom-Cloud, oder auch DropBox, die das System bereits weit vor den anderen Großen in´s Leben gerufen hatten.

Jedoch habe alle diese „Cloud-Systeme“ einen faden Nachgeschmack, den allesamt befinden sich im Internet und der Benutzer hat wenig Einfluß darauf was die Sicherheit Ihrer Daten betrifft. Immer wieder kommt es vor,das große Online-Speicher attakiert werden und Daten plötzlich frei verfügbar oder für andere zugänglich sind. Ebenso ist nur schwer abzuschätzen, wer die Daten in der Cloud tatsächlich mit lesen kann.

Die Lösung: „private Cloud selbst hosten“

Um den „ööfentlichen“ Gefahren aus dem Weg zu gehen und die Kontrolle der Zugriffe absulut selbst zu organisieren , gibt es eine einfache Lösung: es muss eine eigene Cloud her.

Genau dafür eignet sich eine Synology Disktstation eben auch. Der Einsatz einer Diskstation beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf die Server- und Multimeia-Funktionen in einem heimischen Netzwerk, sondern bringt mit den Cloud-Diensten eine echte Alternative zu den großen Internet-Anbietern.

Neben Datensicherung und Netzwerkspeicher sind in letzter Zeit auch Themen wie Verfügbarkeit und Zugriff mit unterschiedlichen Betriebssystemen bei NAS-Systemen immer wichtiger geworden, was wir hier zum Anlass genommen haben und einmal ein Testamonial zu der eigenen Cloud, geschrieben haben.

Grundüberlegung

Was ist eine priviate Cloud?
Wofür eine eigene Cloud?

Die private Cloud sollte folgende Vorraussetzungen erfüllen:

  • einfache Konfiguration und Einrichtung
  • vollständige Kontrolle über Sicherheit und Funktionalität
  • automatische Synchronisation zwischen Server und Client-Systeme
  • Kompatibilität mit Windows, Apple, Android und Linux
  • Mobiler Zugriff über das Internet
  • Zugriff und Kontrolle der Berechtigungen
  • höchste Sicherheit durch Datenverschlüsselung
  • Skalierbarkeit; Speicherengpässe ohne Mehrkosten schnell ausgleichen
  • Entscheidungsfreiheit wer welche Daten lesen oder verändern darf/kann
  • Keine oder geringe monatlichen Instandhaltungskosten

Auswahl der NAS

was brauche ich dafür?

 

Auf Basis langjähriger Erfahrung und unzähigen Tests haben wir uns seit einigen Jahren auf die Netzwerk-Speicher-Systeme von Synology festgelgt.

Synology hat viele NAS-Geräte in unterschiedlichen Preisklassen, für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle und Anforderungen, auf dem Markt. Außerdem ist die Usabiity bei Synology ein großes Thema, da der Benutzer seine NAS schließlich auch weitgehend selbst verwalten soll.

Außerdem stimmen hier die Punkte Sicherheit, Schnelligkeit und Kompatibilität, was den erfolgreichen Hersteller mittlerweile zum Marktführer in Punkto Netzwerk Attached Storage Systeme macht.

Anschaffung

welche Kosten kommen auf mich zu?

Eine Synology Diskstation gibt es bereits ab 300 – 400 EUR inklusive einer oder zwei Festplatten. Wer jedoch etwas mehr Tempo und vor allem allem die Aufrüstmöglichkeit des Arbeitsspeichers nutzen möchte, sollte zu der DS 218+ greifen, dessen Leergehäuse so um die 320 EUR kostet.

Je nach Speicherbedarf kommen dann natürlich noch die Kosten für die zwei Festplatten und ggfs. den aufzurüstenden Arbeitspeicher hinzu. Mit rund 680 € ist man dann aber mit 4 Terrabyte erste einmal gut ausgestattet.

Installation

Hardware

ich habe mich für die Synology Diskstation DS 218+ entschieden und zusätzlich 2 x 3 Terrabyte WD NAS Festplatten bestellt. Die Festplatten sind auch ohne technisches Hintergrundwissen ruckzuck eingebaut, dafür brauch es noch nicht einmal einen Schraubendreher. Selbst das Aufrüsten des Arbeitsspeicher ist bei diesem Modell nun wirklich kein Hexenwerk mehr.

Bei anderen Modellen, z.B. dem deutlich preiswerteren DS 216, welches sogar für rund 200 EUR zu haben ist, ist das Thema mit der Aufrüstung des Arbeitsspeichers, leider nicht ganz so einfach möglich. Also ein Plus Modell sollte es schon sein.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme der Disktstation DS218+ geht wie üblich bei Synology, ganz einfach von der Hand. Nachdem die NAS mit dem Router verbunden ist, findet mein Browser über die URL find.synology.com sofort meine frisch installierte DS und bietet mir mit einem Einrichtungsassistenten an, das DS-Betriebssystem zu installieren.

In diesem Zuge werden auch die Festplatten formatiert und eingerichtet, sowie das Administrator Passwort festgelgt.

Eine ausführliche Beschreibung zur Inbetriebnahme findet Ihr hier

Paketinstallation

welche Software brauche ich?

Nach ein paar Minuten ist die Installation des DS-Managers abgeschlossen und ich kann mich der Paketinstallation widmen, den die Zielsetzung heute ist die Einrichtung meiner eigenen Cloud.

Über die Verwaltungswebseite logge ich mich in die überscihtliche Webseite meiner Synology DS ein und verfollständige nun noch die Netzwerkeinstellungen und lege den öffentlichen Namen für meinen Cloudspeicher fest. In der Systemsteuerung findet sich auch die Benutzerverwaltung wieder, wo ich schnell noch 2 weitere Benutzer anlege.

Im Paketmanager suche ich das Produkt „Synolgy Cloud“ und installiere das mit nur 2 Klicks

Eine ausführliche Videoanleitung zum Paketmanager findet Ihr hier

Clientinstallation

was noch fehlt

Da ich die Einrichtung von meinem Windows Computer aus durchgeführt habe, bietet es sich natürlich an, sogleich auch die Windows-Software „Synology Cloud Client“ zu installieren, welche mir hier schon von meiner NAS als Download angeboten wird.

Die Installation auf dem Windows PC ist ebenso sebsterklärend wie auf meinem MacBook, wo ich zwischenzeitlich die Webseite meiner Synology NAS (http://diskstation) auch aufgerufen habe. ich benötige lediglich den öffentlichen Namen meiner DS218, welchen ich bei der Installation der NAS ja vergeben hatte und ein gültiges Benutzerkonto mit seinem Passwort.

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