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Der Dateimanager ist ja fast jedem Synology Anwender bereits bestens bekannt.

Immer dann wenn es darum geht Verzeichnisse zu erstellen, umzubenennen, anzulegen oder zu löschen ist dieses Werkzeug unverzichtbar. Auch für den Down- und Upload von Dateien und Ordner wird sich der Synology Benutzer häuft mit der File-Station beschäftigen. Eine große Anleitung ist dafür auch nicht erforderlich, da das Programm weitgehend selbsterklärend ist und dem bekannten Windows Explorer zumindest funktionell gleich kommt.

Alternativ gibt es auch noch das Protokoll FTP für den schnellen Datenzugriff, allerdings setzt das zuerst einige Konfigurationsschritte voraus. Neben dem Protokoll muss zuerst der Port und der Modus eingestellt werden und ggfs. noch ein „home directory“ für den Zugang mit unterschiedlichen Benutzerkonten. Inhaltlich weicht das zu erwartende Ergebnis kaum von der Ansicht über den File-Manager, ab.

Wer auf versteckte Verzeichnisse seiner Synology zugreifen möchte, hat es da schon etwas schwerer. Doch auch für diese Aufgabe ist die Synology bestens gerüstet. Über die Systemsteuerung lässt sich der Terminaldienst SSH aktivieren und über einen einfachen Windows oder Linux Rechner, verwalten. Allerdings ist die Funktion standardmäßig nicht aktiviert, da dies auch nichts für den Standard-Benutzer ist.

ssh-Terminal Synology

Im Terminalfenster lassen sich ebenfalls sämtliche Operationen (Befehle) ausführen und diese wirken sich sofort auf die Synology auf. Da der Synology-Admin über SSH den vollen Zugriff auf das Innere und somit auf versteckte Orte hat, kann bei fehlerhafter Verwendung, die Synology ausfallen und alle Daten verloren gehen. Deshalb solltet Ihr euch auch wirklich sicher sein, wenn Ihr den Zugang über SSH einleitet und jede Aktion reiflich überlegen.

Für die ersten Gehversuche, hier mal die wichtigsten Befehle für SSH Konsole:

Verbinden und Navigieren

per SSH verbinden
ssh login@hostXX.checkdomain.de

In ein bestimmtes Verzeichnis wechseln
cd /htdocs/blog/…

ein Verzeichnis hoch
cd ..

Verzeichnisinhalt anzeigen
ls -all

Dateien / Ordner bearbeiten

Neues Verzeichnis anlegen
mkdir Verzeichnisname

Datei bearbeiten
pico Dateiname.xxx

Datei/Ordner umbennenen
mv „Dateiname.alt“ „Dateiname.neu

Neue leere Datei erzeugen
touch Dateiname

Datei verschieben
mv Dateiname /htdocs/blog/

Datei verschieben und umbenennen
mv „Dateiname.alt“ /Volume1/drive/“Dateiname.neu“

Datei/Ordner kopieren
cp Dateiname /neues-Verzeichnis/Dateiname

Datei löschen
rm Dateiname.xxx

Rekursiv löschen (inkl aller Unterverzeichnisse und Dateien)
rm -r Dateiname/Ordnername

Packen und Entpacken

Packen von Dateien /Ordner
tar cvzf Dateiname.tar.gz Dateiname/Ordner
oder auch
zip Dateiname.zip
7z Dateiname.zip

Entpacken von Dateien/Ordnern
tar xvzf Dateiname.tar.gz
oder auch
unzip Dateiname.zip

SQL Datenbank

Mit mySQL-Datenbank verbinden
mysql -uBenutzername -p Datenbankname

Exportieren einer Datenbank
mysqldump Datenbankname -uBenutzername -p > Dateiname.sql

Importieren einer Datenbank
mysql Datenbankname -uBenutzername -p < Dateiname.sql

Datei Download

Zugriffsrechte

Besitz übernehmen
chown [optionen] [besitzer][:[gruppe]] Datei/Ordner

Beispiel: (-R Rekursiv)
chown -R http:http /volume1/nextcloud

Zugriffsrechte setzen
chmod [option] mode Dateiname /Ordner

Beispiel: (-R rekursiv)
chmod -R 0777 /volume1/nextcloud

siehe auch am Beispiel von der nextcloud Installation

ausführliche Erklärungen zum Syntax

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